LSV Volleyball

Wiederaufnahme des Trainingsbetrieb

LSV plant ab Juni die Aufnahme des Trainingsbetrieb in der Halle

Genehmigungsantrag bei der Stadt Lünen gestellt

Lünen, 25. Mai 2020 Die Volleyballer des LSV haben nach Vorgaben des Westdeutschen- und des Deutschen Volleyballverbandes, sowie den bereits seit ca. 4 Wochen im Training befindlichen Volleyballern des VCO Münster ein Verhaltens- und Hygienekonzept entwickelt, um den Trainingsbetrieb ab dem 2. Juni 2020 wieder zu starten.

Im Kern verfolgt das Konzept, dass der Mindestabstand gehalten wird, die Trainingsgruppen stark reduziert und immer fix sind, und dazu die Desinfektion von Händen und Bällen im Vordergrund steht.

„Dadurch ist nicht das volle Trainings-Programm durchführbar“, weist Vorstand Rebecca Keenan darauf hin, dass z.B. kein Angriffs-Block-Training mehr möglich ist. Der Mindestabstand würde unterschritten.

„Wichtig ist, dass wir fixe Trainingsgruppen von ca. 5 Spielern mit immer der Gruppe exklusiv zugewiesenen Bällen organisiert haben, so dass wir uns nach dieser äußerst erfolgreichen Saison wieder mit dem Ball bewegen können.“

Gesundheitsschutz geht vor – Vorlage von den Verbänden

Die Situation ist und bleibt auch nach Rückgang der Corona-Fallzahlen immer eine Herausforderung. Der LSV-Volleyball weiß um die Verantwortung und die Wichtigkeit, dass die Regeln diszipliniert eingehalten werden.

„Dazu haben wir das bereits seit ca. 4 Wochen bewährte System des Bundesstützpunktes aus Münster als Blaupause genommen“, erklärt LSV-Vorstand Dirk Hartmann, dass dazu zahlreiche organisatorische Maßnahmen im Vorfeld umzusetzen waren.

Natürlich sind die Kontaktdaten als Voraussetzung zum Trainingsbetrieb aktualisiert worden und jede Trainingseinheit wird dokumentiert, um im zu vermeidenden Ernstfall die Infektionskette nachverfolgen zu können.

Anzahl der Bälle sind Engpass

Wenn für jede Trainingsgruppe die vom Bundesstützpunkt empfohlenen 20 Bälle zur Verfügung stehen sollen, benötigt der LSV-Volleyball insgesamt für alle Trainingsgruppen mehr als 400 Bälle. „Die haben wir nicht und ein Volleyball kostet ca. 50 Euro“ weiß LSV-Vorstand Martin Lehnhoff, dass die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs unter den besonderen Vorzeichen viel Geld kostet.“ Insofern werden die aus rein sportlicher Sicht empfohlene Anzahl der Bälle pro Trainingsgruppe mindestens halbiert und neue Bälle angeschafft. „Dabei orientieren wir uns auch an anderen Sportarten, wo jedes Mitglied schon mal einen persönlichen Ball anschaffen soll.“

Genehmigung der Stadt Lünen erforderlich

Um das Konzept umzusetzen, geht das nicht ohne die Zustimmung der Stadtverwaltung. „Wir hoffen sehr im Sinne unserer Mitglieder, dass wir die Genehmigung der Stadt erhalten,“ ist sich Dirk Hartmann sicher, dass man mehr Vorkehrungen zur Risikoabwehr nicht durchführen kann. „Wir sind proaktiv an die Problemlösung gegangen und haben mit der Blaupause aus Münster natürlich auch eine perfekte Vorlage, die kommunal in NRW genehmigt wurde.“ Insofern rechnet Hartmann mit der Genehmigung ab Anfang Juni.