LSV Volleyball

Landesliga-Damen verlieren bei Jahn Dortmund

2:3 bei Jahn Dortmund (25:19, 21:25, 21:25, 25:11, 15:12)

Das war ein Auf und Ab im Leistungsangebot der Lüner Löwinnen am gestrigen Samstag-Nachmittag in Dortmund. Da auch Tabellenführer Olfen 2:3 in Annen unterlag, hält der LSV Platz 2.

Ohne Corinna Itzenga traten um Zuspielerin Jenny Golombeck im Außenangriff Joline Tismer und Hannah Hartmann, Diagonal Anna-Lena Hageneier Im Mittelblock Jana Schmälzger und erstmals von Anfang an die 14-jährige Mia Köppen an. Nadine Kowol besetzte die Libera-Position.

 

Im Kader stand aus dem Nachwuchs-Kader noch Ivonne Casar und Hella Zabel, sowie Ina Rehfeuter zur Verfügung.

Wozu die Lünerinnen volleyballerisch in der Lage sind, zeigten sie in den Sätzen 2 und 3, wo in allen Elementen sehr viel passte und Jahn Dortmund keine wirkliche Chance hatte.
Besonderes Lob vom Trainer verdienten sich in der Phase Joline Tismar und Hannah Hartmann mit Top-Angriffsquoten und das Jungtalent Mia Köppen, die sofort in der Landesliga ankam!

Dann brach leider Vieles ein! Passgenauigkeit, Ballkontrolle, Siegeswille wurden ab Satz 4 absolut vermisst und die vorher gezeigte Qualität wurde nicht mehr aufs Feld gebracht! „Leider macht sich ab Satz 4 – das habe ich jetzt schon mehrfach beobachtet – die sehr dürftige Trainingsbeteiligung bemerkbar“, analysierte Trainer Schönsee. „Volleyball ist auch ein Konzentrationssport und wenn da was aufgrund von Konditionsdefiziten fehlt, merkt man das in der Handlungskette Annahme, Zuspiel, Angriff und auch der komplexe Abwehrverbund leidet.“

Daran gilt es – so man in der Spitze mitspielen will – zu arbeiten.